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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
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Friedhofssammlung des JAK, 01.11.2005
Wie in den vergangenen Jahren fand auch im Jahr 2005 am 1. November wieder eine Friedhofssammlung statt. In Aachen, Bocholt, Bonn, Dortmund, Essen, Münster und Rheine sammelten die JAK NRW-Mitglieder insgesamt 4186,27 Euro.
Mit diesem hervorragenden Betrag konnte das Ergebnis des Vorjahres von 2328, 63 Euro fast verdoppelt werden. Insgesamt waren 36 Sammlerinnen und Sammler mit klimpernden Sammelbüchsen unterwegs, um für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie für die Jugendarbeit Geld zusammen zu bekommen. Denn ein Großteil des Geldes fließt in die Jugendarbeit, damit JAK-Treffen und andere Veranstaltungen finanziert werden können.

Die Sammlerinnen und Sammler trafen bei ihrer Aktion auf sehr verschiedenen Reaktionen. Es wurde von Friedhofsbesuchern berichtet, die die Arbeit des Volksbundes für völlig überflüssig halten. So entstanden sogar einige Diskussionen über die Bedeutung der Kriegsgräberfürsorge. Nicht selten machten die Besucher den Staat oder auch den VDK selbst zu den Verantwortlichen für die Finanzierung. Nur wenige konnten davon überzeugt werden, dass man auf die Spenden angewiesen ist.
Ein müdes Lächeln der Angesprochenen oder böse Blicke wurden glücklicherweise doch meist von freundlichen Reaktionen wieder gut gemacht. So erfuhren die Sammlerinnen und Sammler viele Schicksale von den Besuchern oder ihren Angehörigen. Teilweise fragten diese sogar nach dem Spendenkonto des Volksbundes. Andere schienen besonders spendabel zu werden, als sie von der Arbeit auf den Kriegsgräberstätten erfuhren.

So wurden Kälte und müde Beine durch das tolle Ergebnis sowie sehr nette Menschen und deren interessante Geschichten entschädigt. Ein solcher Erfolg lässt Gutes für die Zukunft erhoffen.
Svenja Wildfeuer
Letzte Aktualisierung: Sonntag, 30.07.2017, 14:48 Uhr