Jugendarbeitskreis Nordrhein-Westfalen | JAK NRW
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Nachtreffen der Workcamps 2005 in Ysselsteyn, 18.-20.11.2005
Das Lagertagebuch wird studiert
Zum Nachtreffen der Jugendbegegnungen Ysselsteyn I und II, Comines (Frankreich), Sigulda (Lettland) sowie Klaipeda (Litauen) trafen sich am dritten Novemberwochenende 2005 Teilnehmer, Teamer und Leiter. In der Jugendbegegnungsstätte Ysselsteyn (NL) kamen freitags bereits die Leitungsteams zusammen, die samstags dann ihre Teilnehmer empfingen.

Ab etwa 13 Uhr trudelten die Jugendlichen ein und verbrachten den Nachmittag mit Spielen, den Resten vom Mittagessen und anderen Dingen. Gegen Abend trafen sich die Gruppen der einzelnen Jugendbegegnungen und es wurden Fotos und Erinnerungen ausgetauscht. Natürlich waren alle sehr auf das Feedback gespannt und auch die Camptagebücher sorgten für viel Spaß und lustige Erinnerungen.
Die Fotos aus dem Camp sorgten für gute Stimmung
Abends durften die über 30 Erschienenen sich über ein Büffet eines Catering-Services freuen, das eigentlich einen Tag zu spät kam. Was ursprünglich für die Leitungsteams vorgesehen worden war, stand nun für alle bereit. Nach dem ausgiebigen Abendessen machten es sich die Teilnehmer mit Stockbrot am warmen Lagerfeuer gemütlich, schauten weiter die Fotos an oder machten Spiele. Natürlich waren auch erneut die Zimmer als Treffpunkt herzlich willkommen. Weil die Nacht wie immer viel zu kurz war, um alles loszuwerden, was seit dem letzten Aufeinandertreffen passiert war, wurde es einmal wieder sehr spät und der nächste Morgen kam viel zu früh.

Frühstück und das Aufräumen der Zimmer geschahen zügig, um rechtzeitig zur Gedenkfeier auf den Friedhof
Gedenkfeier auf dem Friedhof
zu können. Diese war abends von einigen Teilnehmern vorbereitet worden. Im Mittelpunkt stand dabei ein großes Kreuz, zusammengesetzt aus kleinen Zetteln. So hatten fast alle einen oder mehrere dieser Zettel mit der individuellen Bedeutung von Frieden gefüllt. Jeder kleine Zettel stand dabei für 500 Gefallene des Krieges, die auf der Kriegsgräberstätte begraben sind.

Nachdem die Gruppe auf dem Friedhof "How many roads" gesungen hatte, konnten anschließend Grablichter auf einigen Kreuzen verteilt werden. So sollten einige Kreuze als Symbole für die Gesamtheit aller Opfer der Kriege stehen. Mit diesen Eindrücken verabschiedeten sich die Teilnehmer wieder voneinander mit der Hoffnung, sich möglichst bald beim Weihnachtskaffee wiederzusehen.
Svenja Wildfeuer
Letzte Aktualisierung: Sonntag, 30.07.2017, 14:48 Uhr