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Evangelischer Kirchentag 2007 in Köln, 06.-10.06.2007
Lebendig und kräftig und schärfer und JAK -

So also das (etwas erweiterte) Motto des 31. Evangelischen Kirchentages in Köln, zu dem eine hilfsbereite Gruppe JAKler aus ganz Deutschland angereist war, um den Stand des Volksbundes vom 06. bis zum 10.06.2007 in einer der Messehallen zu betreuen.

Da in der näheren Umgebung von Köln (angeblich...) schon alle Unterkünfte seit zwei Jahren ausgebucht waren, verbrachte der Teil der Gruppe, der sich für die ganze Zeit oder zumindest für mehrere Tage angemeldet hatte, die Nächte in der eigentlich sehr schönen Jugendherberge in Neuss-Uedesheim. Leider erwiesen sich die Herbergseltern als etwas unkooperativ was die Verpflegung anging, sodass wir außer einem Lunchpaket als Frühstück keine Mahlzeiten von der Jugendherberge bekamen (andererseits: War wahrscheinlich auch besser so).
Das erste Team
Einige besonders fleißige JAKler von der Bundesgeschäftsstelle unter der Leitung von Christoph Mienert hatten bereits am Mittwochnachmittag den Stand in der Halle 3.1 größtenteils aufgebaut; und so konnten wir am Abend ein hervorragendes Abendessen in einer Pizzeria in Neuss genießen. Mit geringfügiger Verspätung aufgrund von Zugproblemen (nicht wahr, Carol ;-)) trafen auch die letzten Helfer ein.

Am Donnerstag brachen wir zu nachtschlafender Zeit mit dem Zug nach Köln auf. Dort wurden die letzten Broschürenständer zusammengebaut, das Material bereitgelegt und natürlich auch das große Banner (danke, Svenja!) umgehängt, um unsere kleine JAK-NRW-Ecke mit dem "Was-ist-Frieden?-Plakat" vorzubereiten. Außerdem warfen wir erste verwunderte Blicke auf den Stand gegenüber, der den Charme eines Antiquariats versprühte und bei dem wir uns immer noch nicht sicher sind, was mit all den Büchern eigentlich nach der Messe passiert.
Was ist Frieden?


Pünktlich um zehn begann die Standarbeit, die eigentlich alle Tage bis Samstag ähnlich anstrengend, aber auch interessant blieb: Erstaunlich viele Besucher ergänzten unsere Flipchart, ließen sich von den Workcamps erzählen, nutzten die Handreichungen für Lehrer und bekamen sämtliche verfügbaren Infobroschüren über den Volksbund mitgegeben. Auch die Werbegeschenke, vor allem die Kugelschreiber und die Ginkgosamen waren heiß begehrt (wahrscheinlich waren die Besucher auch einfach froh, mal etwas anderes als Kekse zu bekommen). Man merkte der Stimmung am Stand auch eindeutig an, dass am Donnerstag so viele aus dem JAK-NRW da waren, denn so viel Spaß hatten wir an den restlichen Tagen nicht immer (ich erinnere nur an die lustige "Mein Dackel Waldemar"- Aktion - für die wir sogar noch Geld bekamen!)
Während die meisten Helfer den Donnerstagabend wieder in der Pizzeria in Neuss ausklingen ließen, verbrachten Ann-Katrin, Charlotte und ich zusammen mit 70 000 anderen den Abend auf den Poller Wiesen beim phantastischen Wise-Guys-Konzert. Schade, dass die anderen JAKler nicht auch dabei waren!

Auch am Freitag und Samstag blieb der Ansturm auf der Messe groß. Dank der Fahrt von Alexander zur Geschäftsstelle nach Kassel wurden wir noch einmal versorgt mit neuem Infomaterial, Werbegeschenken und vor allem Gesamtkatalogen, die weiterhin unter`s Volk gebracht wurde. Am Ende waren über 500 Gesamtkataloge verteilt worden, was sicher ein gutes Zeichen für den Erfolg dieser Messetage ist.
Natürlich muss noch erwähnt werden, dass bei Verena bisher ungeahnte Fähigkeiten zu Tage kamen: Sie wäre wohl der geborene Paparazzi, denn nur so ist es zu erklären, dass der JAK nun eine stolze Fotosammlung mit prominenten Persönlichkeiten wie Guido Westerwelle, Mutter Beimer, Wolfgang Schäuble und Heidemarie Wieczorek-Zeul sein eigen nennen kann.
Helfer des JAK mit Guido Westerwelle


Abschließend lässt sich sagen, dass die vier Tage auf dem Evangelischen Kirchentag in Köln eine sehr schöne Erfahrung waren. Man konnte wieder einmal sehen, dass wir vom JAK gut zusammenarbeiten können (selbst mit denen aus Schleswig-Holstein ;-)) und dabei sehr viel Spaß haben; und wenn auch noch neue Teilnehmer für die Workcamps in den nächsten Jahren oder sogar das eine oder andere Mitglied für den Volksbund gewonnen werden konnten, dann war dies eine überaus gelungene Veranstaltung. Einen besonderen Dank möchte ich noch Christoph Mienert aussprechen, der stets hilfsbereit war, auch zu nächtlichen Sonderabholungen vom Zug bereit war und für einen reibungslosen Ablauf bei der Standbetreuung sorgte.
Rieke Bärenfänger
Letzte Aktualisierung: Sonntag, 30.07.2017, 14:48 Uhr