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Pfingstzelten in Bremen, 25.-28.05.2007
Der Zeltplatz
Die Stadtmusikanten stehen Kopf - aber das waren nicht die einzigen an diesem Wochenende. Lachend und singend traf der JAK-NRW am Lidice-Haus ein und leider etwas zu spät... (lag wohl an einigen Pinkelpausen an der Autobahn). Jedoch konnten wir trotzdem noch an dem Abendbuffet teilnehmen.

Das Wetter spielte während des Zeltaufbaus super mit, was leider nicht das gesamte Wochenende zutraf, aber die kurzen und meist nur nächtlichen Regengüsse ließen sich aushalten.
In der offiziellen Begrüssung wurde schnell offenbar, dass der JAK NRW ziemlich stark vertreten war, und der Abend klang ohne weiteres Programm aber mit vielen Gesprächen, Spielen, einer Petroleumlampe von Ingo, Wiedersehens- und verspäteten Willkommensgrüßen aus.

Im Rathaus
Am nächsten Morgen traten wir wieder den Weg zum Frühstücksbuffet an, was wirklich sehr lecker war, so wie die gesamte Verpflegung an diesem Wochenende. Um 10:00 Uhr startete dann die Busfahrt nach Bremen, um eine Stadtführung der besonderen Art zu erleben und im Rathaus empfangen zu werden. Der Empfang im Rathaus gestaltete sich durch einige Reden seitens einiger Vertreter der Stadt Bremen wie Senator Neumeyer, der auch Mitglied des Volksbundes ist, und einer Besichtigung des wirklich sehr imposanten Rathauses.

Fortgesetzt wurde der Vormittag mit der Stadtführung, die sich über mehrere Stationen verteilte, und an jeder Station durfte uns ein anderer Redner erzählen. So wurden die Stadtgeschichte, Legenden, Sagen, Sehenswürdigkeiten, Spezialitäten und schönen Ecken Bremens in einen interessanten, abwechslungsreichen Stadtrundgang verpackt. Danke an dieser Stelle noch mal an die super Organisation des Bremer JAKs.
Bremer Stadtmusikanten


Nach dem Rundgang hatte man noch ausreichend Freizeit zu bummeln, essen, faulenzen... oder sich das Schnoorviertel, die Weser und die kleinen Cafés sowie Souvenirläden anzuschauen.
Um 17:00 Uhr ging die Fahrt zurück zur Jugendbegegnungsstätte und zwei Köche der Bundeswehr grillten für uns. Nach dem Essen begann ein lustiger und größtenteils trockener Abend - was das Wetter betrifft - mit Disco, Karaoke und bundesländerübergreifenden Gemeinschaften. Sehr lustig und besonders kreativ war auch die Idee spontan zusammengestellter Theaterteams, die ohne Worte Märchen vorspielen sollten, welche das Publikum dann erriet.

Für die, die am Vorabend zum Beispiel ihr bestandenes Abitur gefeiert hatten, blieb am nächsten Morgen ausreichend Zeit um auszuschlafen. Um 15:00 Uhr begannen dann die Workshops: Lidice-Workshop, Gedenken heißt Erinnern, Let’s dance, Malen mal anders, Atemnot und Volleyball.
In diesen zwei Stunden konnte sich jeder in den verschiedenen Workshops einbringen und neben den
Gedenkveranstaltung
gemeinsamen und spaßigen Aktionen wurde sogar die anschließende Gedenkveranstaltung sowie die Kranzniederlegung am Lidice-Denkmal vorbereitet.
Die Gedenkveranstaltung war sehr kreativ, ansprechend und berührend. So wurde ihrem Sinn auf eine beeindruckende Weise gerecht.

Nach dem Abendbuffet fand ein großer Spieleabend statt, bei dem sich viele in unterschiedlichen Grüppchen zusammenfanden. Manche begannen die neu erlernten oder aufgefrischten Tanzschritte in der Villa zu vertanzen, andere machten es sich in der Sofaecke oder draußen bequem.

Das Wochenende klang mit dem Aufräumen und Abschiednehmen aus und jeder konnte mindestens mit einigen neuen Kontakten, unendlich vielen Ohrenkneifern im zusammengerollten Zelt und schönen Erinnerungen die Abreise antreten. Ein gelungenes, lustiges, interessantes und wirklich schönes Pfingstzelten!
Ann-Katrin Schmidt
Letzte Aktualisierung: Sonntag, 30.07.2017, 14:48 Uhr