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Jak Pfingstzelten in Thüringen , 22.-25.05.2015
Pfingszelten 2015 in Thüringen – Saalfelder Höhe


Vom 22. – 25. Mai fand das Pfingstzelten des JAK im wunderschönen Thüringen statt.
Auf der Saalfelder Höhe, 400 Meter über dem Meeresspiegel schlugen Jakies aus ganz Deutschland ihre Zelte auf und auch der Jak NRW ließ es sich natürlich nicht nehmen, gut vertreten, daran teilzunehmen. Nach einigen Stunden im Stau wegen ordentlichem Pfingstverkehr erreichte der NRW-Bulli zu später Stunde den kleinen Ort Hoheneiche. Dort angekommen begrüßten alle NRW-Jakies die, für sie, bekannten Gesichter herzlich und man freute sich auf die nächsten Tage, die man zusammen verbringen würde. Da es draußen bereits schon lange dunkel war und sich der Zeltaufbau so schwieriger gestalten würde, schlugen wir unser Nachtlager in einem großzügigen Vorraum zu den Zimmern der Jugendherberge auf und gingen dann auch schlafen, da die Anreise doch ziemlich anstrengend gewesen war.

Am nächsten Morgen, nachdem alle ausgeschlafen waren und gefrühstückt hatten, hörten wir einen Vortrag über den Volksbund, der uns über die Gründung bis hin zu den heutigen Aufgaben des VDK informierte. Danach wurden zwei Workshops angeboten. In der Zwischenzeit kümmerte sich der JAK NRW jedoch um den Aufbau des großen Zeltes, das wir gemeinsam ganz fix aufgebaut bekommen haben.
Nach dem Mittagessen, das wir in einer Gaststätte nicht weit der Jugendherberge genossen, machten sich alle beteiligten auf den Weg zu den Autos, denn es ging zum Erlebnispädagogischen Zentrum Kloster. Dort wurden wir in drei Gruppen eingeteilt und haben in diesen dann ein paar Kooperationsspiele gespielt, bei denen wir Taler sammeln konnten für den Hauptprogrammpunkt des Tages: Den Floßbau!
Jede der Gruppen wurde nochmals halbiert, sodass wir aus 6 Gruppen bestanden, die jeweils ein Floß bauen mussten. Die gesammelten Taler konnten gegen Materialien zum Bau des Floßes eingetauscht werden, je mehr Taler, desto mehr Materialien also.

Nach langen Überlegungen und einigen Fehlversuchen beim Zusammenbau wurden schließlich alle Flöße fertig. Dann wurde es ernst, denn anschließen wurden die Flöße mit jeweils vier mutigen Paddlern zu Wasser gelassen und auf die Schwimmfähigkeit getestet. Da alle Flöße tadellos schwammen, wurde kurzerhand ein kleines Wettpaddeln gestartet bei dem es sehr turbulent und lustig zuging. Alle hatten super viel Spaß und es war einfach ein gelungener Nachmittag.
Zurück in Hoheneiche angekommen wurde der Abend am Lagerfeuer mit Stockbrot, Musik und schönen Gesprächen zu Ende gebracht
Auch am Sonntag erwartete und ein spannendes Programm. Nach dem Frühstück beschäftigten wir uns in einem Workshop mit einen sehr aktuellem und wichtigem Thema: PEGIDA. Wir besprachen Zeitungsberichte, diskutierten und tauschten unsere Meinungen aus. Nach dem leckeren Mittagessen, welches wir wieder in der Gaststätte zu uns nahmen, ging es wieder zu den Autos. Unser Weg führte uns diesmal nach Erfurt.
Dort besuchten wir die Gedenkstätte Andreasstraße. Im Gebäude der heutigen Gedenkstätte betrieb das Ministerium für Staatssicherheit der DDR eine Untersuchungshaftanstalt. Mehr als 5000 Menschen wurden hier inhaftiert, weil sie sich dem kommunistischen Regime widersetzt hatten. Wir erhielten eine spannende Führung, bekamen einen Einblick in die ehemaligen Zellen und erfuhren viel über die Zeit der SED-Diktatur. Anschließend hatten wir freie Zeit in Erfurt, die wir zum Eis essen nutzten und uns danach zum Abendessen bei den „Nudelmachern“ wiederfanden. Nach weiteren Spaziergängen durch Erfurt machten wir uns auf den Weg zurück, wo wir dann beim „Quiz“ zeigen konnten, wie gut unser unnützes Wissen war. Auch diesen Abend ließen wir beim gemütlichen Lagerfeuer ausklingen.

Am nächsten Tag waren alle schon früh auf den Beinen, denn der Tag der Abreise war gekommen. Es wurden alle Sachen gepackt, die Zelte abgebaut und verstaut und kleine und größere Putzaktionen gestartet. Es wurde sich ausgiebig verabschiedet, sich für die nächsten Aktionen verabredet, allem voran für das nächste Volleyballturnier und man freut sich schon sehr auf das nächste wiedersehen. Leicht schwermütig aber doch mit guter Laune machten sich dann alle auf den verschiedensten Wegen nachhause, manche im kleinen PKW, manche mit dem Zug und manche im großen Feuerwehrtruck. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!
Nadine Karimanovic
Letzte Aktualisierung: Sonntag, 30.07.2017, 14:48 Uhr